Aktuelles
Heim statt Hoffnung PDF Drucken E-Mail

Quelle: DIE WELT Artikel vom / Ausgabe 14 / Seite 6

"Pflegeeltern unerwünscht? In Ämtern besteht die Tendenz, Kinder im Heim zu lassen oder wieder zu den leiblichen Eltern zu schicken – auch wenn sie dort misshandelt worden sind..." zum Artikel "Heim statt Hoffnung"


 
Betreuung der Pflegefamilien unterscheidet sich bundesweit PDF Drucken E-Mail
Katrin Teschner, Braunschweiger Zeitung 09.02.2014 
Braunschweig: das Land hat Empfehlungen für die Jugendämter ausgearbeitet

"Pflegefamilien und Erziehungsstellen werden dringend gesucht. Doch nicht jeder ist für diese schwierige Aufgabe geeignet. „Wir hinterfragen sehr genau die Motivation“, sagt Eckart Schulte, bei der Diakonie Kästorf zuständig für Erziehungsstellen. „Ein ausgeprägtes Helfersyndrom kann zum Beispiel wenig hilfreich sein. Man muss auch etwas ertragen und aushalten können" 

Quelle:  http://www.braunschweiger-zeitung.de/debatte/antworten/betreuung-der-pflegefamilien-unterscheidet-sich-bundesweit-id1332362.html

Download des vollständigen Artikels
BZ_Teschner_09022014_ctxArt=13323.pdf

 
Jugendhilfe und dann? PDF Drucken E-Mail

Quelle: http://www.uni-hildesheim.de/careleaver

Projekt der Uni Hildesheim

"Care Leaver unterstützen! - Übergänge von jungen Erwachsenen im Blick behalten!

Care Leaver sind junge Menschen, die einen Teil ihres Lebens in öffentlicher Erziehung - z.B. in Wohngruppen oder Pflegefamilien - verbracht haben und sich am Übergang in ein eigenständiges Leben befinden.

Im Gegensatz zu Kindern, die in ihren Herkunftsfamilien aufwachsen, verfügen viele dieser Jugendlichen und jungen Erwachsenen kaum über stabile private Netzwerke und ausreichende materielle Ressourcen. Von ihnen wird aber deutlich mehr erwartet als von ihren Altersgenossen. Sie sollen schneller auf eigenen Beinen stehen; können bei Problemen aber kaum auf Rückhalt und Unterstützung zurückgreifen. Es wird in der gängigen Hilfepraxis von ihnen erwartet mit Eintritt der Volljährigkeit selbständig zu leben."

zur Webseite  


 
Betreuung von Kindern mit Behinderung in Pflegefamilien PDF Drucken E-Mail

Zur örtlichen Zuständigkeit bei Erteilung der Pflegeerlaubnis nach § 54 Abs. 3 SGB XII i.V.m. § 44 SGB VIII sowie zur örtlichen Zuständigkeit und Kostenträgerschaft für die Beratung und Unterstützung der Pflegepersonen

Gutachten vom 18. Dezember 2013, Nr. 2/13 - Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge

1. Für die Erteilung der Pflegeerlaubnis gem. § 54 Abs. 3 S. 2 SGB XII i.V.m. § 44 SGB VIII ist gem. § 87a Abs. 1 SGB VIII dasjenige Jugendamt örtlich zuständig, in dessen Bereich die Pflegeperson ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat. 2. Die Eingliederungshilfe nach § 54 Abs. 3 SGB XII umfasst als vollumfänglicher Leistungsanspruch auch die Beratung und Unterstützung der Pflegepersonen. Dar-über hinaus gewährt § 37 Abs. 2 S. 1 SGB VIII der Pflegeperson einen eigenständigen, einklagbaren Beratungs- und Unterstützungsanspruch. 3. Die örtliche Zuständigkeit des Jugendamtes für die Beratung und Unterstützung einer Pflegeperson gem. § 37 Abs. 2 S. 1 SGB VIII richtet sich bei Dauerpflege nach § 86 Abs. 6 SGB VIII. 4. Greift die Sonderzuständigkeit nach § 86 Abs. 6 SGB VIII, besteht für die Beratung und Unterstützung der Pflegeperson gem. § 37 Abs. 2 S. 1 SGB VIII ein Kostenerstat-tungsanspruch nach § 89a SGB VIII gegen denjenigen örtlichen Träger, der zuvor zuständig gewesen ist oder zuständig gewesen wäre. Vollständiges Gutachten http://www.deutscher-verein.de/04-gutachten/2014/pdf/G%202-13.pdf 

Quelle: http://www.deutscher-verein.de/04-gutachten/2014/Gutachten_vom_18_Dezember_%202013_Nr_2_13


 
Erhöhung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege für das Jahr 2014 beschlossen PDF Drucken E-Mail

Quelle: https://www.deutscher-verein.de/

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. empfiehlt für das Jahr 2014 wie bereits im Vorjahr die Pauschalbeträge für den Sachaufwand sowie die Anerkennung der Pflege- und Erziehungsleistungen von Pflegepersonen aufgrund der gestiegenen Verbraucherpreise moderat zu erhöhen. Auch die Pauschalbeträge für die Unfallversicherung und Alterssicherung sollten angepasst werden.

Berlin - In seinen aktuellen Empfehlungen zur Fortschreibung der monatlichen Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege von Kindern und Jugendlichen spricht sich der Deutsche Verein dafür aus, die monatlichen Pauschalbeträge für die Kosten für den Sachaufwand sowie für Pflege und Erziehung im Vergleich zu den Empfehlungen für 2013 um 1,7 % zu erhöhen. Mit seinen Empfehlungen reagiert der Deutsche Verein auf die nicht unerhebliche Erhöhung der Verbraucherpreise im Vergleich zum Vorjahr. Der Deutsche Verein empfiehlt für das Jahr 2014 zudem, die Erstattungsbeiträge zur privaten Unfallversicherung und Alterssicherung von Pflegepersonen anzupassen. Als Richtwerte sollten die aktuellen von der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) für Pflichtversicherte errechneten Beiträge bzw. der Mindestbeitrag für freiwillig in der allgemeinen Rentenversicherung Versicherte dienen. zum Artikel


 
2012: Ju­gen­däm­ter führ­ten 107 000 Ge­fähr­dungs­ein­schätzun­gen für Kin­der durch PDF Drucken E-Mail

Statistisches Bundesamt: Pressemitteilung Nr. 251 vom 29.07.2013

WIESBADEN - Die Jugendämter in Deutschland führten im Jahr 2012 nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) knapp 107 000 Verfahren zur Einschätzung der Gefährdung des Kindeswohls durch. Das ist das Ergebnis der erstmals durchgeführten Erhebung über Verfahren gemäß Paragraf 8a Absatz 1 Achtes Buch Sozialgesetzbuch (Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung). Eine Gefährdungseinschätzung wird vorgenommen, wenn dem Jugendamt gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines/einer Minderjährigen bekannt werden und es sich daraufhin zur Bewertung der Gefährdungslage einen unmittelbaren Eindruck von dem Kind beziehungsweise Jugendlichen sowie seiner Lebenssituation macht.

Von allen Verfahren bewerteten die Jugendämter 17 000 (16 %) eindeutig als Kindeswohlgefährdungen („akute Kindeswohlgefährdung“). Bei 21 000 Verfahren (20 %) konnte eine Gefährdung des Kindes nicht ausgeschlossen werden („latente Kindeswohlgefährdung“). In 68 000 Fällen (64 %) kamen die Fachkräfte zu dem Ergebnis, dass keine Kindeswohlgefährdung vorliegt. Jedoch wurde in jedem zweiten dieser Verfahren ein Hilfe- oder Unterstützungsbedarf durch das Jugendamt festgestellt. weiter zur Pressemitteilung


 
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