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Adoption

Betreuung behinderter Kinder in Pflegefamilien erleichtert

In Zukunft können Pflegefamilien Kinder und Jugendliche mit einer geistigen oder körperlichen Behinderung leichter bei sich aufnehmen. Dies sieht eine Erweiterung der Leistungen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen vor. Gemäß § 54 Absatz 3 Sozialgesetzbuch Zwölftes Buch (SGB XII) gilt nunmehr auch die Hilfe für die Betreuung in einer Pflegefamilie als Leistung der Eingliederungshilfe.

Nach geltendem Recht ist die Zuständigkeit für behinderte Kinder geteilt: Die Sozialhilfe ist nur für die Kinder mit einer geistigen oder körperlichen Behinderung zuständig, während Kinder und Jugendliche mit einer seelischen Behinderung vom Jugendamt betreut werden.

Da Hilfen für die Betreuung und Erziehung in einer Pflegefamilie nicht als Sozialhilfeleistung vorgesehen sind, führte dies in der Praxis dazu, dass Kinder mit geistiger und körperlicher Behinderung häufig ins Heim mussten. Durch die Gesetzesänderung wird eine Gleichbehandlung mit seelisch behinderten Kindern und Jugendlichen erreicht (Näheres im Rechtsdienst 3/2009). 

Quelle:
Organisation:

BEHINDERTE PFLEGEKINDER stellen ungewöhnliche Aufgaben. mittendrin ist ein Zweimonatsmagazin des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder e.V. Sie versteht sich als Zeitschrift für Behinderte und Nichtbehinderte, Pflege- und Adoptivfamilien und deren Helfer.Die natürliche Vielfalt der Behinderungen, der Pflegefamilien und der rechtlichen Stellung behinderter Pflegekinder ergibt ein breites Spektrum informativer, nachdenklicher und fröhlicher Breiträge, hilfreich für alle, denen an einem menschenwürdigen integrierten Leben behinderter Sozialwaisen gelegen ist.
Quelle: mittendrin.


PFLEGE-/ADOPTIVKINDER - mit vorgeburtlicher Alkoholschädigung - den Fetalen Alkoholspektrum-Störungen
FASworld e.V. Deutschland betreibt eine geschlossene online-Selbsthilfegruppe und ein offenes Forum für Ratsuchende. In den regionalen Selbsthilfegruppen haben Sie die Möglichkeit, sich in den Gesprächskreisen direkt mit anderen Eltern auszutauschen. Hier treffen Sie auf Menschen, die gleiche oder ähnliche Erfahrungen gemacht haben und Sie werden sofort verstanden.

Misshandlung und Vernachlässigung von Kindern - Diagnose und Vorgehen

Gert Jacobi, Reinhard Dettmeyer, Sibylle Banaschak, Burkhard Brosig, Bernd Herrmann
Quelle: Dtsch Arztebl Int 2010; 107(13): 231–40 DOI: 10.3238/arztebl.2010.0231

GEWALT GEGEN KINDER wurde in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zunehmend gesellschaftlich wahrgenommen. Der Fokus richtete sich auf den tabuisierten Raum der Familie beziehungsweise Kleingruppe. Mit der Meldung, Aufklärung und den Folgen von Misshandlung und Vernachlässigung von Kindern können zahlreiche Personenkreise befasst sein: Eltern, Verwandte, Bekannte, Erzieher, Lehrer, Vereinsmitglieder, Mitarbeiter der freien Jugendhilfe, Jugendämter, Polizisten, Staatsanwälte sowie Richter. Auch von Seiten der Ärzteschaft wurde der Gewalt gegen Kinder seit den 60er-Jahren des letzten Jahrhunderts allmählich mehr Aufmerksamkeit gewidmet, vornehmlich durch Pädiater, Kinderchirurgen, Kinderpsychosomatiker beziehungsweise -psychiater, Allgemeinmediziner und Rechtsmediziner zum Artikel


 

 
 


 
 
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